Das Echte und Gute bewahren. Traditionen pflegen und Brauchtum leben. Die Rauriser und Taxenbacher sind stolz auf ihre Geschichte und ihr Brauchtum - und das spüren Besucher durch zahlreiche Vereine, Veranstaltungen und Feste.

Heimatgruppe Rauris

Raurisertal Heimatgruppe | © TVB Rauris – Fotograf Florian Bachmeier

Die Heimatgruppe Rauris zählt seit Generationen zu den beliebten Vereinen der Marktgemeinde Rauris. Die traditionellen Tänze und Plattler werden seit jeher an junge Menschen weitergegeben, die diese mit Freude und Leidenschaft pflegen und weitergeben.

Die Gruppe wird von jungen Mädchen und Buben aus Rauris geführt und von meist 2 Zuginspielern musikalisch begleitet.  Die "Jungen Plattler" (Kindergruppe) begleiten die Heimatgruppe bei größeren Ausrückungen und Festivitäten. 

Heimatabende Sommer 2024

Datum

Ort
19. Juli 2024 Voglmaierpark vor TVB Büro 20 Uhr 
26. Juli 2024 Heimatabend 20.30 Uhr | Hotel Alpina 
02. August 2024 Voglmaierpark vor TVB Büro 20 Uhr 
09. August 2024 Heimatabend 20.30 Uhr | Landgasthaus Weixen 
16. August 2024 Heimatabend 20.30 Uhr 
24. August 2024 Auftritt Heimatgruppe bei der Bauernherbst Landeseröffnung 
30. August 2024 Heimatabend 20.30 Uhr | Hotel Alpina 
07. September 2024 Auftritt Heimatgruppe beim Hoffest Schwoagabauer
13. September 2024 Heimatabend 20.30 Uhr | Landgasthaus Weixen 

Trachtenmusikkapelle Rauris

Raurisertal Trachtenmusikkapelle | © TVB Rauris - Fotograf Florian Bachmeier

Die Trachtenmusikkapelle Rauris wurde bereits 1797 gegründet und ist somit die älteste Kapelle im Pinzgau im SalzburgerLand. Vermutlich hatte der Wohlstand, den der Bergbau im Tal mit sich brachte, dazu beigetragen, dass eine örtliche Trachtenmusikkapelle finanziert werden konnte.
Damals waren es hauptsächlich einheimische Musikanten aus dem Bauernstand, die das Spielen erlernten - auf Musikinstrumenten, die noch nicht so vielfältig waren wie sie heute sind. Den Bergbau haben die Musiker in ihrer Tracht verewigt, auf der das Bergbauwappen eingestickt ist.
Heute zählt die Trachtenmusikkapelle Rauris 48 Musiker, einen Kapellmeister, einen Ehrenkapellmeister und zwei Ehrenmitglieder. Nicht zu vergessen die fünf Marketenderinnen, die nicht nur um der Musiker Wohl bemüht sind, sondern auch die Zuhörer mit Schnaps verköstigen.
Ein sehr bekanntes Stück ist der "Rojachermarsch", der von Stefan Reiter sen. komponiert wurde und die Geschichte des Raurisertals vertont. 

Platzkonzerte Sommer 2024
13. Juli 2024 20 Uhr im Voglmaierpark beim Tourismusverband
27.Juli 2024 20 Uhr im Voglmaierpark beim Tourismusverband 
10. August 2024 20 Uhr im Voglmaierpark beim Tourismusverband 
24. August 2024 Konzert im Rahmen der Bauernherbst Landeseröffnung 
08. September 2024 Konzert im Rahmen des Hoffestes beim Schwoagabauer

Bauernherbst in Rauris

Am Samstag, 24. August 2024 wird der 29. Salzburger Bauernherbst in Rauris im Nationalpark Hohe Tauern mit einem großen Fest samt Festumzug und umfangreichen Rahmenprogramm offiziell eröffnet.
Jedes Jahr eröffnet einer der über 70 Bauernherbst-Orte landesweit den Salzburger Bauernherbst. In diesem Jahr ist es Rauris im Nationalpark Hohe Tauern. Besucherinnen und Besucher erwartet an diesem Tag Bauernherbst-Stimmung der Extraklasse.

Raurisertal Bauernherbst Almabtrieb | © TVB Rauris - Fotograf Florian Bachmeier
  • großer feierlicher Festumzug
  • Schnalzer, Schuhplattler und Volkstanzvorführungen
  • Konzert der Trachtenmusik-Kapelle
  • traditionelle Handwerkskunst an den Ständen
  • kulinarische Schmankerl an den Bauernherbst-Ständen und bei den Wirten
  • abwechslungsreiches Kinderprogramm
  • musikalische Unterhaltung

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt.


Raurisker | © TVB Rauris - Fotograf Florian Bachmeier
Raurisker

Die Raurisker sind ein Traditionsverein Kultur-interessierter Rauriser. Ziel des Vereins ist es, die Geschichte des Raurisertals und Vergangenes des Goldbergbaus und des Saumhandels wieder aufleben zu lassen. Sie zeigen vor, wie sich die Bergwerksknappen zur Zeit des Goldbergbaus kleideten und wie sie Waren und Werkzeug transportierten. 
Warum "Raurisker"? Raurisker setzt sich aus Rauris und Isker zusammen. Isker waren die früheren Fuhrleute und Handwerker.

Sie sammeln alte Gerätschaften, restaurieren diese und begeistern bei erfolgreichen Veranstaltungen wie den Rauriser Bauernherbst Festen und dem Welser Adventmarkt Besucher und Einheimische.


Raurisertal Adventmarkt | © TVB Rauris
Adventzeit im Raurisertal 

Heiße Maroni, eine Tasse Glühwein, selbstgebackene Kekse und würzige Lebkuchen. Der Advent im Raurisertal ist aber nicht nur voll kulinarischer Köstlichkeiten, er ist auch sehr stimmungsvoll und musikalisch angehaucht. Am besten zu spüren ist das Rauriser Adventg´fühl auf unseren Adventmärkten und bei einer der vielen stimmungsvollen "Advent-Veranstaltungen". 

Am Samstag, den 9.12. und 16.12. finden bei uns im Raurisertal, im Herzen des Nationalpark Hohe Tauern, jeweils am Nachmittag im Voglmaierpark unsere Adventmärkte statt. Mit vielfältigen Geschenks- und Dekorationsideen, weihnachtlichen Gestecken, handgemachten Christbaumkugeln und Klosterarbeiten. Natürlich darf auch der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen - dafür sorgen die Aussteller mit ihren kalten und warmen Schmankerln. 


Raurisertal Brauchtum Toifi | © TVB Rauris

Rauriser Toifi

Laut ist es, und ein bisschen unheimlich - wenn die Rauriser Toifi unterwegs sind, von Haus zu Haus ziehen und das Böse aus dem Raurisertal im SalzburgerLand vertreiben. Gemeinsam mit dem Nikolaus, hübschen Engerln und dem "Einspeiber" besuchen sie am 5. Dezember die braven (und nicht so braven) Kinder und bringen Glück- und Segenswünsche für das Neue Jahr. 

Die Rauriser Toifi (deutsch: Teufel) sehen ganz schön wild aus: Die geschnitzten Masken sind in roter, weißer und schwarzer Farbe bemalt, aus dem Maul hängt den Toifin eine rote Stoffzunge. Auf den traditionellen Holzmasken sind Ziegenbock- oder Widderhörner angebracht. In zotteligen Mänteln aus Schafsfell, mit einer Rute in der Hand und mit Schellen und Glocken um die Bäuche gebunden ziehen sie durch das Tal.

Die Rauriser Toifi haben strenge Auflagen, was ihre Aufmachung angeht. So ist gewährleistet, dass der Brauch der Rauriser Toifi echt und ursprünglich bleibt.
Eine Besonderheit beim Umzug ist der "Einspeiber", der den Nikolaus und die Rauriser Form der Krampusse begleitet. Der Einspeiber ist der sogenannte Vorteufel im roten Mantel und bittet bei den Häusern um Einlass.
Den braven Kindern bringt der Nikolaus Geschenke, die nicht so braven Kinder werden auf Geheiß von den Toifin erschreckt und ermahnt.

Der Brauch der Toifi geht zurück auf die Zeit des Goldbergbaus. Südlich der Kitzlochklamm steht ein Perchtenkreuz, von dem bereits 1576 berichtet wird. Im Bereich dieses Kreuzes sollen Toifin, die nicht zu den zwölf umherziehenden Perchten gehört haben, erschlagen worden sein. Die Zahl 12 resultiert aus den zwölf Raunächten von 24. Dezember bis 6. Januar. Damals war tiefstes Mittelalter - und so wurde angenommen, die dreizehnte oder vierzehnte Percht, die sich dem Zug angeschlossen hatte, war der Leibhaftige. Und der musste erschlagen werden...


Raurisertal Schnabelperchten | © TVB Rauris – Fotograf Florian Bachmeier

Schnabelperchten

Mit leisem “Ga Ga Ga” ziehen sie von Haus zu Haus und prüfen, ob die Haushalte ordentlich geführt werden. Ob die Böden sauber gewischt sind und auch kein Staub mehr zu finden ist. Wehe dem, der sein Haus nicht geputzt hat – es heißt, dem schneiden die Schnabelperchten mit der langen Schere den Bauch auf und leeren den Kehricht hinein! Grundsätzlich sind die Schnabelperchten aber gerne gesehene Gäste – bringen sie doch Glück und Segen für das kommende Jahr…

Diese Sonderform der Perchten gibt es nur noch im Raurisertal im SalzburgerLand. Im Gegensatz zu den lauten Schiachperchten – den “Rauriser Toifin” oder Krampussen – ziehen die Schnabelperchten leise durch die Gassen. Schnabelperchten sind Perchten mit langen Schnäbeln, Strickjacken, geflickten Weiberkitteln und “Dotschen” und sind ausgestattet mit Buckelkorb, einer großen Schere, Nadel und Zwirn und einem Besen. Kunstvoll und aufwendig gebunden ist der Schnabel aus langen Holzstäben und Bauernleinen.
Der Umzug der Schnabelperchten findet jeweils am 5. Januar, am Vorabend des Heiligen Drei Könige-Tages, statt.
Der Brauch stammt Recherchen zufolge aus der Zeit des Goldbergbaus. Damals nahmen es die Bergknappen nämlich nicht immer ganz genau mit der Ordnung und Sauberkeit...

 

Raurisertal Perchtenumzug | © TVB Rauris
Rauriser Perchtenumzug

Am 6. Januar zieht ein ganzer Tross von unterschiedlichsten Perchten - schiach und schön - durch das Raurisertal. Der Perchtenumzug wurde nach zweijähriger Recherche- und Vorbereitungszeit 2015 das erste Mal seit Ende des 19. Jahrhunderts wieder inszeniert und findet seither alle zwei Jahre im Raurisertal statt. 

Die Anzahl und Vielfältigkeit der teilnehmenden Perchten ist echt beeindruckend: vom Hans Wurscht, der den Zug anführt, über Schön- und Tafelperchten, Dachsmandl, Korbmandl und -weibl, Ölträger, Kaminkehrer, Bären mit Treibern, die Habergeiß, Zapfenmandl, Bamwercher, die Frau Percht mit ihren zwei Gesichtern bis hin zu den bekannten Rauriser Toifin und Schnabelperchten. Von den Bergknappen wird die Silberkrone mitgetragen. 

Die Masken der Perchten wurden originalgetreu und in liebevoller Handarbeit nachgebildet. Ein ganz besonderes Prachtstück ist die Schweinemaske, die bis 1895 im Zug mitgetragen wurde. Das Original ist heute im Jagdschloss der Hohenzollern in Sigmaringen, Deutschland, ausgestellt.

Der Perchtenumzug fand bis Ende des 19. Jahrhunderts jährlich statt, damals jedoch abwechselnd in Rauris, Embach, Lend, Schwarzach und Goldegg. 


Raurisertal Hengstauftrieb | © TVB Rauris – Fotograf Florian Bachmeier
Stallion drive

At the annual stallion drive in June at the Bodenhaus, Noriker breeding stallions fight for the role of lead stallion under supervision. The animals are then driven to the Grieswiesalm for around 100 days of “summer freshness”. Spectacular for the spectators, necessary for the animals to be able to spend a peaceful alpine summer.

Raurisertal Wallfahrt | © TVB Rauris - Fotograf Florian Bachmeier
Pinzgauer Wallfahrt

Jährlich pilgern Tausende Wallfahrer zu Peter und Paul, am 28. Juni, vom Rauriser Seidlwinkltal im SalzburgerLand über die Großglockner Hochalpenstraße bis nach Heiligenblut in Kärnten.

Die Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut ist Salzburgs größte Wallfahrt und lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Die Pinzgauer Wallfahrt geht der Überlieferung nach auf ein Gelöbnis gegen Ende des Mittelalters zurück, in dem die Wallfahrer Schutz vor der Pest und vor Wölfen erbaten. Heutzutage nehmen Tausende Pilger an der Wallfahrt vom Rauriser Seidlwinkltal bzw. Fusch an der Glocknerstraße bis nach Heiligenblut teil.

Flyer Pinzgauer Wallfahrt

Daten zur Wallfahrt vom Rauriser Seidlwinkltal
Termin jährlich am 28. Juni
Start 7 Uhr Morgenmesse beim Rauriser Tauernhaus
Im Tauernhaus ist keine Übernachtung möglich.
Einzug in Heiligenblut 17 Uhr, Pilgermesse
Ende

29. Juni, 6 Uhr: Pilgermesse Heiligenblut


Kontakt Transfer Rauris:
Taxi Plössnig
+43 6544 6444 

Kontakt Transfer Heiligenblut - Fleißtal:
Taxi Fleißner: T: +43 664 38 36 311