Das Telemarken ist ein ursprünglich aus Norwegen stammender Skistil. Der Fahrer kniet beim Fahren auf dem bergseitigen Ski, indem er die Ferse des hinteren Fußes hochhebt und den Talski nach vorne schiebt. Telemarken als Wettkampf-Technik wurde 1888 von dem Norweger Sondre Norheim bei einem Skisprungwettbewerb eingeführt.
Wie beim Alpin-Skifahren sind je nach Einsatzgebiet taillierte Pistenski, Tourenski oder Freerideski gebräuchlich.
Keine andere Wintersportdisziplin verbindet so lässig mehrere skifahrerische Techniken zu einer Wettkampfform wie der Telemarksport.
Das Skifahren mit der ‚freien Ferse’ ist sicherlich eine Randsportart. Seitdem in Rauris die British Army Telemark Championships und die Weltcuprennen stattfinden, ist das Interesse an dieser Skitechnik auch in der Skischulen spürbar gestiegen. Die Skischulen bieten Trainingsstunden für Anfänger und Fortgeschrittene.
Telemarken ist ebenso leicht erlernbar wie das herkömmliche Skifahren. „Am Anfang helfen Kraft und Koordination, mit steigender Technik gleicht sich das wieder aus, und man fährt mehr mit Technik als mit Kraft.
















