Aktuelle Berichte Projekt Waldalm 2016

Es geht los - Das Projekt "Waldalm 2016" wird umgesetzt.
Die Bauarbeiten sind am Laufen - am Kreuzboden kann man nach den Betonarbeiten schon die Lage und Situierung der neuen Talstation (später Mittelstation) erkennen. Des weiteren wurden die Stützenfundamente betoniert und alle 13 Stützen mit LKW Kran und Hubschrauber aufgestellt. Die Rohre und Kabel für die Beschneiung sind vollständig verlegt und mit der Installation der Pumpstation Tellerlift wurde begonnen. Der Abtrag des gut gedienten Waldalmschleppliftes ist abgeschlossen und alle alten Betonfundamente wurden abgeschremmt. 
Mit Fertigstellung des Zufahrtsweges konnten auch die Bauarbeiten für die neue Bergstation auf 1.840m Seehöhe begonnen werden.

Projektdaten
      10er Gondelbahn:
·         Schräge Länge: 2034,10m (450m mehr Piste)
·         13 Stützen
·         1458 Pers/ Std. mit 34 Gondeln Erstausbau (2017 Pers/Std. mit 47  Gondeln mögl. Endausbau)
·         Berg u. Talbetrieb möglich
·         Seil DN 52 mm
·         Geschwindigkeit: max. 6m/sec.; min. 7 Min Fahrzeit
·         Fa. Doppelmayr –Neuste Generation 2016
      Schneeanlage
·         2000m Rohrleitung
·         6000m Kabel
·         25 neue Zapfstellen für Schneeerzeuger
·         Zentrale Pumpstation am Tellerlift
·         Wiederbefüllung Teich Hochalm möglich


Direkt neben dem Kreuzboden Bergrestaurant entsteht das Talstationsgebäude (später Mittelstation) der neuen Waldalmbahn.
Der Fahrgastzustieg befindet sich südseitig in Richtung Tellerlift und kann sowohl von der Waldalm kommend als auch vom Tellerlift und der Heimalm aus bequem erreicht werden. Nordseitig wird der für die Garagierung der 34 Gondeln benötigte Bahnhof errichtet, in dessen Keller befinden sich 3 Garagen mit einer integrierten Werkstätte für Pistengeräte.

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Baustellencam Waldalmbahn 2016

Die Bergstation befindet sich ca. 500m oberhalb der bisherigen Bergstation des Waldalmschleppliftes auf 1.840m Seehöhe.
Der Ausstieg befindet sich an der Südseite des Gebäudes und bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Skipisten der Hochalm und der Gipfelbahn, umgeben von der Kulisse der mächtigen 3000er Gipfeln des Nationalparks Hohe Tauern.

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Die knapp 2.100m Länge der Waldalmbahn werden mit insgesamt 13 Stützen überwunden. Zwei davon werden als sogenannte Doppelstützen (1a, 1b und 13a, 13b) ausgeführt. Die Stütze 11 ist mit 20.2m Höhe die höchste der 13 Stützen und garantiert auch während der Gondelfahrt einen baumfreien Rundumblick ins Raurisertal.
Die höchste Stelle befindet sich zwischen Stütze 8 und Stütze 9, dort schwebt man 32m über den Boden.

Video Hubschraubertransport Stützen:
https://www.youtube.com/watch?v=BKDjdpaa2PM

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Die Waldalmabfahrt wird um ca. 500m verlängert. Das Gelände von der neuen Bergstation bis zur bestehenden Abfahrt wird fachgerecht zur Piste umgebaut und rekultiviert. Durch das geebnete Gelände muss weniger Schnee künstlich produziert werden, im besten Fall ist im oberen Bereich der Naturschnee für die Abfahrt ausreichend. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht ein großer Vorteil, da dadurch der Maschinenaufwand reduziert werden kann.

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Die bestehende Schneeanlage der Waldalmabfahrt wird insgesamt um ca. 2000m ausgebaut. Dazu werden 2km Rohre und 6km Kabel bis zur neuen Bergstation verlegt. Somit kann die Waldalm zukünftig von der zentralen Pumpstation am Tellerlift aus zu 100% beschneit werden. Ebenso kann durch die neue Pumpstation mit dem Wasser aus dem Hundsdorfbach und Einödbach der bestehende Schneiteich an der Hochalm wiederbefüllt werden.
Durch die Errichtung der Pumpstation und der geänderten Geländestrukturen am Tellerlift, werden auch in diesem Bereich sämtliche Leitungen erneuert und passend für die neuen Systeme erweitert. Die insgesamt 25 neuen Zapfstellen für Schneeerzeuger werden entlang der Piste an taktisch günstigen Stellen verbaut.

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34 wertvolle Dienstjahre - Nun kann der Waldalmschlepplift nach gut geleisteter Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand treten und wird von der neuen Waldalmbahn abgelöst.
Das Seil wurde gekappt und auf eine Trommel aufgespult, die Stützen wurden mittels Schweißbrenner am Fuß abgetrennt, mit einem Bagger verladen und ins Tal transportiert. 

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