Goldwaschen im Raurisertal in Österreich
Der Goldbergbau im Raurisertal hat große Tradition und eine lange Geschichte. Im 13. Jahrhundert - der Hochblütezeit des Goldbergbaus in Kolm Saigurn - sollen ca. 10% des Weltvorkommens an Gold in Rauris geschürft worden sein. Aufgrund des Goldbergbaus hat auch die Goldberggruppe mit dem bekannten Hohen Sonnblick ihren klingenden Namen erhalten.
Blick in einen Stollen in Kolm Saigurn
Nachdem im vorigen Jahrhundert der Goldbergbau eingestellt wurde, haben sich nur noch wenige als Goldwäscher versucht. Heute stehen Ihnen drei schöne Goldwaschplätze zur Verfügung, an denen Sie Ihr Glück versuchen können. Unter fachkundiger Anleitung werden Sie zum richtigen "Schatzsucher" und mit etwas Glück sogar zum glücklichen "Schatzfinder". Weitere Informationen zum Goldwaschen
Sie möchten selbst zum Goldwäscher werden? Wir haben für Sie folgende Goldwäscherpauschale zusammengestellt: 4 Übernachtungen inkl. Goldwaschlehrgang, fachkundiger Führung im Rauriser Talmuseum und einem goldenen Souvenir. Weitere Informationen zum "Goldenen Sommerurlaub"
Goldwaschplätze im Raurisertal
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ORIGINAL GOLDWASCHPLATZ BODENHAUS
Goldwaschen ist eine Wissenschaft für sich: Wie hält man die Pfanne richtig, wie viel Wasser gibt man in die Pfanne u.v.m. gehört zum „Schatzsucher-Know-How", das der erfahrene Goldwäscher, Theo Huber, beim Original Goldwaschplatz Bodenhaus seinen Gästen gerne vermittelt. Und sind Sie fündig geworden und haben feine Plättchen aus purem, metallischem Gold aus dem Fluss gespült, dürfen Sie die „Ausbeute“ selbstverständlich behalten. Auf dem großzügig angelegten Spielplatz am Goldwaschplatz fühlen sich die kleinen Goldwäscher nach einer erfolgreichen Schatzsuche besonders wohl.
Blick zum Goldwaschplatz Bodenhaus
Öffnungszeiten: Juni - September, täglich von 09:30 bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise 2013:
Goldwaschen mit Kurs und Ausrüstung (Schaufel, Goldwaschpfanne, Glas-Viole):
€ 6,00 pro Person
Verleih Ausrüstung:
1 Paar Gummistiefel (Größe 23 - 49): € 2,00 pro Tag
1 Goldwaschpfanne: € 4,00 pro Tag
Goldwaschen mit Kurs und Ausrüstung für Gruppen ab 10 Personen:
€ 3,00 pro Person
Goldwaschen mit selbst mitgebrachter Ausrüstung und Werkzeug:
€ 4,00 pro Person
Kontakt:
Erlebniswelt Tauerngold
info@goldsuchen.at
[tel] +43 6544 7052 / +43 664 5835 369
www.goldsuchen.at
Tourismusverband Rauris
[tel] +43 (0)6544 20022
[fax] +43 (0)6544 20022 6030
[mail] info@raurisertal.at
GOLDWASCHPLATZ SPORTALM
Goldhamstern am überdachten Goldwaschplatz Sportalm - auch bei Schlechtwetter möglich. Der neu angelegte Goldwaschplatz wird von Herrn Manfred Maier, seines Zeichens Hüttenwirt und Doppelstaatsmeister im Goldwaschen, selbst betreut.
Öffnungszeiten: täglich ab 10:00 Uhr während der Sommersaison (Juni und September: Montag Ruhetag)
Eintrittspreise 2013:
€ 5,- pro Person (inkl. Goldwaschlehrgang, Leihgerät, Glasröhrchen, Urkunde - und das gefundene Gold darf mit nach Hause genommen werden!)
Kontakt:
Maier Manfred
Sportalm Rauris
[tel] +43 6544 6255
[mail] sportalm@rauris.net
[web] www.rauris.net/sportalm
GOLDWASCHPLATZ HOCHALM
Mit der Hochalmbahn geht´s zum Schatzsuchen - hoch über dem Goldgräberdorf Rauris, direkt an der Hochalm. Gute Aussichten - auf einen Fund und das goldene Tal der Alpen...
Öffnungszeiten: ab Juni, zu den Betriebszeiten der Hochalmbahnen
Eintrittspreise 2013:
€ 8,- pro Person (Training mit erfahrenem Goldwäscher) - kostenlos mit der SalzburgerLand oder Hohe Tauern Card!
Kontakt:
[tel] +43 6544 6334
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Gold kommt als gediegenes Metall vor. Goldklumpen von Hirsekorn- oder Haselnußgröße sind die aus den Abenteuerfilmen bekannten „Nuggets“. In den Tauernbächen findet man kleine Körner und Flitter.
Das Gold ist ursprünglich meist in hartem Gestein verteilt. Aber auch das härteste Gestein verwittert. Da Gold von Wasser und Luft nicht angegriffen wird, behält es seinen Glanz und seine Farbe auch nach der Verwitterung des Gesteins.
Bäche und Flüsse führen mit dem Sand und Geröll die freigelegten Goldteilchen mit sich. Wegen der großen Schwere (spez. Gewicht 19) setzt sich das Gold sehr viel leichter ab als Sand und andere Mineralien. Im Laufe eines Gewässers gibt es Stellen, an denen die Strömungsgeschwindigkeit zwar noch kleines Geröll und Sand bewegt, Gold aber bevorzugt liegen bleibt. An solchen Stellen kommt es zu einer Anreicherung von Gold - man spricht von „Seifen“.
Das „Waschen“ geschieht seit ältester Zeit auf nahezu die gleiche Art und Weise. Es handelt sich stets darum, das Sediment aus Sand und Gold nochmals in Wasser zu bewegen, sodass der Sand fortbewegt wird und das Gold zurückbleibt… Gut Fund und viel Spaß auf Ihrer Schatzsuche!



















