Krumltal - Tal der Geier


Die Könige der Lüfte sind in freier Wildbahn so unerreichbar fern - und im Raurisertal doch ganz nah. Das Krumltal hält für seine Besucher so manches Naturschauspiel bereit. Zwischen Wasserfällen, Felsblöcken und Almweiden führt einen der Krumlbach zu den imposantesten Greifvögeln der Alpen. Hier finden sich im Sommer 60 bis 80 Gänsegeier zur Sommerfrische ein. Zudem wurde das Tal der Geier, das Krumltal 1986 für die Wiederansiedlung der Bartgeier in den Alpen ausgewählt, die inzwischen ganzjährig hier leben.

 

 

 


Sensation im Rauriser Krumltal – erstes 'Bartgeierbaby' in freier Wildbahn des Nationalparks Hohe Tauern geschlüpft.

Nach jahrelang vergeblichen Anläufen ist der Brutversuch des Rauriser Bartgeierpaares geglückt. Derzeit ist das Krumltal in Rauris noch wegen Lawinengefahr gesperrt, sodass die Bartgeier Eltern noch einige Wochen in aller Ruhe ihrem Fütterungsgeschäft nachkommen können. Die Nationalparkverwaltung rechnet – wenn die Jungenaufzucht weiter erfolgreich verläuft – dass mit Sommerbeginn die ersten Flugversuche des Bartgeiernachwuchses starten und dann die junge Bartgeierfamilie den ganzen Sommer im Krumltal zu beobachten sein wird.



geführte Wanderungen ins Tal der Geier

Gemeinsam mit den Nationalpark-Rangern können Vogelinteressierte zu den Schlafwänden der Flugakrobaten wandern und die Geier beobachten. Die Gäste werden dabei Zeugen eines besonderen Naturspektakels: Weiße Kotstreifen an den Felswänden, welche häufig von orangeroten, stickstoffliebenden Krustenflechten besiedelt werden, machen die Schlafwände der Tiere weithin sichtbar. Daher werden diese Felswände im Volksmund auch als Rotwände bezeichnet.

Pauschale" Auf den Spuren der Geier"



Nationalparkhaus Könige der Lüfte

In dieser interaktiven Erlebnisausstellung erfahren Sie alles über Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler der Alpen. Ein Erlebniskino ermöglicht Einblicke in das Privatleben der Könige der Lüfte. Hier kann man Bartgeier beim Schminken und Steinadler auf der Jagd beobachten. Öffnungszeiten Winter: Mittwoch von 16.00 bis 19.30 Uhr, ab 1. Mai täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr



Die Könige der Lüfte

Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler

Bartgeier (Lämmergeier)

Die Spannweite ihrer Flügel kann gegen drei Meter erreichen und große Exemplare bringen bis zu sieben Kilos auf die Waage: Wer schon einmal einen ausgewachsenen Bartgeier beim Fliegen beobachtet hat, vergisst den Anblick nicht so schnell. Doch die riesigen Vögel können erst seit einigen Jahren wieder in den Alpen  beobachtet werden. Sie waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Alpen ausgerottet.



Gänsegeier

Gänsegeier sind sehr große hell gefärbte Geier mit dunklen Flügeln und dunklem Schwanz, die die stattliche Größe von 97-104 cm erreichen und eine Flügelspannweite von bis zu 2,80 m aufweisen. Gänsegeier leben gerne in grossen Kolonien. Ihre Horste bauen sie an steilen Felswänden. Einerseits sind sie so vor Feinden geschützt, andererseits können sie gleich mit einem Sprung in die Tiefe die Aufwinde (Thermik) zum Segeln nutzen. Die Horste werden aus Ästen und Zweigen, bis zu einem Meter Durchmesser gebaut. Mit Gras und Flaum wird ausgepolstert. Gänsegeier leben monogam und bleiben ein Leben lang zusammen.



Steinadler

Der unumstrittene Herrscher der Alpen und König der Lüfte, ein bis zu 90 cm großer Greifvogel von dunkler Färbung, die am Nacken und Kopf oft etwas ins Goldgelbe spielt. Steinadler sind außerordentlich kräftig und sehr geschickt. Sie erbeuten regelmäßig Tiere, die erheblich schwerer sind als sie selbst. Das maximale Beutegewicht liegt bei etwa 15 Kilogramm. Steinadler sind Einzelgänger.




Unterkunftstyp:

Anreise:

Aufenthaltsdauer:
Nächte



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