Seit dem Jahr 1886 thront auf dem Gipfel des Hohen Sonnblicks auf 3.106 Metern das höchste Wetterobservatorium Österreichs. Die Errichtung des Observatoriums geht auf die Initiative des weltberühmten Meteorologen Julius von Hann und dem Idealismus und der Tatkraft eines einfachen Mannes aus dem Rauriser Tal, Ignaz Rojacher, zurück. Dieser hatte sich vom einfachen Wagenschieber zum Besitzer des damaligen Goldbergbaues in den Rauriser Alpen hochgearbeitet. Unter Leitung Rojachers und mit finanzieller Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie und des Alpenvereins wurde in mühevoller Arbeit im Sommer 1886 das Gipfelhaus fertiggestellt und konnte unter Anwesenheit von 80 Festteilnehmern am 2. September des gleichen Jahres feierlich eingeweiht und dem Betrieb übergeben werden. Im Jahre 1899 wurde die Verwaltung des Sonnblick-Observatoriums auf die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien übertragen. Es leistet seither neben der Lieferung der täglichen Beobachtungsdaten für den praktischen Wetterdienst vor allem wichtige wissenschaftliche Aufgaben.

Der markierte Weg zur geschichtsträchtigen Wetterstation ähnelt einem Streifzug durch die Vergangenheit. Die längst vergessenen Knappen, die in den Tiefen der Tauern nach Gold für die Salzburger Erzbischöfe schürften, haben hier ihre Spuren hinterlassen. Ein Ensemble an Ruinen, die einst Wohnhäuser der Bergknappen waren, entdecken Sie auf Ihrem Wanderweg auf den  Sonnblick.





Unterkunftstyp:

Anreise:

Aufenthaltsdauer:
Nächte
Unterbringung:

für je Personen



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